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„Tausende“ Einwände sollen auch seitens der Mitglieder von Bündnis 90/Die Grünen und GOHL in Hofheim gegen den Bau der B 519 neu erhoben werden. Das ist das Ergebnis einer Mitgliederversammlung der Grünen in der Kreisstadt, in der ausführlich über die Planung zur B 519 neu informiert wurde. Indessen gehen die Vorbereitungen für das Planfeststellungsverfahren ihren Gang. Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen (ASV) Wiesbaden hat die gesamten Unterlagen im Regierungspräsidium in Darmstadt abgegeben. Dort werden sie nun auf Vollständigkeit geprüft. Danach gehen zur Auslegung nach Hofheim und Kriftel.

In der öffentlichen Mitgliederversammlung und Infoveranstaltung von Bündnis 90/Die Grünen zum Thema B 519 in der Stadthalle Hofheims haben Mitglieder und Gäste sich ausdrücklich gegen Planung und Bau der B 519 neu ausgesprochen. Dazu werden Grundsatzargumente ins Feld geführt: Joachim Phil Straßburger von der GOHL mahnte eine Verkehrsreduzierung an: Verzicht aufs Auto und Umstieg auf Fahrrad, Bus oder ÖPNV. Der mit dem Thema B 519 neu stark vertraute Grüne prophezeite: „In ein paar Jahren sind die Spritpreise so hoch, dass sich die meisten das Autofahren sowieso nicht mehr leisten können.“

Rund 70 Teilnehmer verfolgten zunächst die Darlegung der Planung anhand einer Power-Point-Präsentation. Sie stützte sich auf die vom ASV in Hofheim und Kriftel vor Ostern vorgestellte Planung. Die Ablehnung aus dem Kreis der Teilnehmer war eindeutig und wurde auch in persönlichen Stellungnahmen und Äußerungen bekundet. Der Fraktionsvorsitzende von Bündnis 90/Die Grünen im Kreistag, Albrecht Kündiger, war ebenfalls in die Veranstaltung gekommen und zeigte sich von den Darlegungen beeindruckt. Vermutlich wird das Bündnis daraus einen Antrag im Kreistag einbringen

Die Frage nach dem weiteren Fortgang des Verfahrens wurde in der Versammlung auch gestellt. Jetzt ist der RP in Darmstadt am Zug. Wichtig wird die Offenlegung der Pläne in Hofheim und Kriftel. Dazu haben die Bürger einen Monat und zwei weitere Wochen Zeit, ihre Einwände an das ASV zu schreiben. Die Gemeinde Kriftel wird dazu Unterstützung anbieten.

Straßburger nannte einen realistischen Zeitrahmen von sieben Jahren ab 1. April 2008 bis zu einem Beschluss des Wirtschafts- und Verkehrsministeriums in Wiesbaden. Sollte sich das Ministerium für den Straßenbau aussprechen, wird voraussichtlich der Klageweg der Gemeinde Kriftel geöffnet. Dann kann es noch einmal fünf bis acht Jahre dauern, bis das Gericht ein Urteil fällt.